Learn2Play All Day – Mit so viel Leidenschaft arbeiten wie gamen

Der Lifestyle

Sonntag Abend: Die letzte Quest ist abgegeben, das letzte Chicken Dinner geholt und die ganze unbeschwerte Freiheit ist wieder vorbei. Ein mulmiges Gefühl breitet sich in deiner Magengrube aus, denn die nächsten 5 endlosen Tage im grauen Berufsalltag heißt es wieder: deine verspielte Persönlichkeit verstecken, ernst sein und leidenschaftslose Real Life-Quests abarbeiten.

Doch es existiert eine Berufswelt, in der montags das Spielen weitergeht:

Die Philosophie

Spielen ist nicht nur etwas für Kinder oder für des Gamers lang ersehnte Wochenende.
Spielen ist eine Art, die Welt zu betrachten, zu arbeiten und das Leben zu gestalten: neugierig, leidenschaftlich, produktiv, frei – verspielt.

Im Beruf zu “spielen” bedeutet: Mit brennender Leidenschaft dabei sein, mit Begeisterung produktiv sein, deine einzigartigen Skills nutzen, selbständig und frei sein, dich persönlich weiterentwickeln und dafür sogar reichlich mit Schätzen belohnt werden.

Learn2Play All Day ist ein Lifestyle, der das Spielen nicht nur auf den Feierabend oder das Wochenende verschiebt, sondern als Grundvoraussetzung für jede Tätigkeit sieht, um ein glückliches, verspieltes und freies Leben zu leben.

Der Lifestyle im Real Life

Seit 11 Jahren schon lebe ich diesen Lifestyle. Ich bin jedoch kein Profi Gamer, sondern das Arbeiten fühlt sich für mich an wie das Spielen. Wie kann das sein? Dazu wollen wir erst einmal herausfinden, warum uns das Spielen so viel Spaß macht.

Warum macht Spielen so viel Spaß?

Spielen teilt sich im Wesentlichen in 2 Teile: Den Weg zur Belohnung und die Belohnung selbst. Danach geht der Kreislauf wieder von vorne los, du suchst dir ein neues Ziel und gehst erneut den Weg zur Belohnung. Auf dem Weg zur Belohnung müssen mehrere Faktoren stimmen, damit das Spielen Spaß macht.

Mindmap - Warum macht spielen Spaß?

Die Dailys

Die täglichen Aufgaben, also die Dailys, die ich jeden Tag mache, müssen Spaß machen. Wenn ich Dailys nicht machen will, bekomme ich auch nicht die Belohnung.

Die Balance zwischen Flow und Wachstum

Wir wollen natürlich nicht nur unsere Skills anweden, sondern diese auch verbessern, etwas neues dazu lernen und uns weiterentwickeln. Zwar kann das sehr erfüllend sein, seine Skills anzuwenden, man kommt dabei in einen sogenannten Flow Zustand, jeder Shot sitzt, man muss nicht mehr darüber nachdenken, was man tut, alles passiert automatisch und unterbewusst.

Wenn man aber auf diesem Level bleibt, kann das irgendwann langweilig werden, weil die Herausforderung und das Ziel fehlen. Damit das Spielen Spaß macht, muss also die Balance zwischen Flow und dem Lernen von etwas Neuem  stimmen.

Die Belohung

Die Beutetruhe am Ende der Ini, das legendäre Schwert von AZEROTH, der goldene Skin für die AK, all das sind Gründe, warum wir das Spiel überhaupt spielen – Wir wollen die Belohnung.

Die Belohnung ist das Ziel, die Karotte, die uns dazu bewegt, Dinge zu tun, die wir sonst niemals tun würden: Häufchen in Nagrand sammeln, ein Gemüsebeet in Pandaria bepflanzen, den allwöchentlichen Angelwettbewerb gewinnen.

Dennoch muss der Weg zur Belohnung interessant gestaltet, ja am Besten mit Schatzgoblins gepflastert sein. Denn ist der Weg zur Belohnung zu schwer und zu frustrierend, kommen wir nie bei der Belohnung an. Ist die Frustration zu groß, wird nicht nur die Belohnung in Frage gestellt, sondern gleich das ganze Spiel in die Ecke geworfen.

Ein Spiel ist wie eine Sandbox

All diese Punkte wie Freiheit, Wachstum, das Hinarbeiten auf Ziele und die Verbindung zu anderen Menschen, sind Grundbedürfnisse, die in einem Spiel angesprochen werden.
Ein Spiel ist deshalb wie eine Sandbox – ein Sandkasten, der als sichere Testumgebung fungiert und in dem ich Dinge ausprobieren kann und die Konsequenzen sehe, ohne dass dabei etwas im Real Life passiert.

Wenn man das Spielen mit Fernsehen vergleicht, sieht man sehr gut, wie aktiv Spielen eigentlich ist. Jemand, der vor dem Fernseher sitzt, ist sehr passiv, er macht nichts, denkt nicht und sorgt auch nicht selbst für seine Unterhaltung. Der Gamer hingegen muss sich sehr anstrengen, viele und schnelle Entscheidungen treffen und selbst etwas tun für seinen Spaß.

Weil Spielen so eine aktive Testumgebung ist, in die man mit seinen Entscheidungen die Persönlichkeit hineinprojiziert, kann man es sehr gut mit dem echten Leben und der Arbeit vergleichen. Die Arbeit muss demnach so aufgebaut sein wie ein Spiel, damit sie Spaß macht.

Wie kann eine Arbeit so viel Spaß machen wie ein Spiel?

Schon als Jugendliche habe ich sehr gerne Diablo gespielt. Immer öfter ist mir – im tranceartigen Flow-Zustand, der beim Schnetzeln von Monstern nun einmal entsteht – aufgefallen, dass ich die Dinge, die ich in Diablo gerne mache zb. craften, traden, seltene Schätze finden, Edelsteine sortieren auch im echten Leben gerne mache.

Diablo2 to Real Life

Deshalb habe ich mich 2009 im Alter von 23 selbständig gemacht und mir einen Online Shop für Edelsteine gebaut, mit dem ich heute noch erfolgreich bin. Beim Arbeiten habe ich das Gefühl, ich würde spielen, weil die oben beschriebenen Voraussetzungen, die in einem Spiel herrschen, das Spielgefühl, auch in meiner Arbeit existiert.

Freiheit

Begonnen mit der Freiheit – ich kann tun, was ich will, treffe meine eigenen Entscheidungen, lebe nach meinem eigenen Rhythmus, kann morgens zum Aufwachen ein paar Runden Hearthstone spielen und mittags zum Pausemachen eine Folge Walking Dead schauen. Ich bin in meiner Selbständigkeit so frei, wie ich das in einem Angestelltenverhältnis niemals sein könnte.

Leidenschaft für die Dailys

Auch die Dailys, die ich täglich zu erledigen habe, machen mir sehr viel Spaß. Für mich eher unangenehme Tätigkeiten wie zb. Emails beantworten oder Buchhaltung kombiniere ich mit lustigen Tätigkeiten wie Spielen. So kommt es schon einmal vor, dass ich während dem Warten auf die nächste Runde PUBG oder Fortnite ein paar Buchungen in meinem Buchhaltungsprogramm zuweise – damit ich es nicht so stark merke! Das kann ich natürlich nur, weil ich die Freiheit dazu habe.

DieEvi Mindmap Unternehmerin

Die Belohnung

Auch in der Arbeit gibt es natürlich eine Belohnung. Diese fällt in meiner Arbeit im Vergleich zur Arbeitszeit sehr groß aus, sodass ich bei nur 2 Stunden Arbeit täglich in meinem Online Shop ein  6stelliges Jahreseinkommen verdiene.

Ich helfe dir, den ganzen Tag zu spielen

Weil es mir sehr am Herzen liegt, dass verspielte und fröhliche Menschen wie du frei und nach ihren eigenen Spielregeln leben können, helfe ich dir, diesen Lifestyle zu leben. Ob du dabei mit Spielen oder einer anderen Leidenschaft dein Geld verdienen möchtest, ist beides möglich, denn alles, was du dazu brauchst, steckt bereits in dir!

Als Gamer und Nerd bist du nämlich ein Erwachsener mit ganz besonderen Eigenschaften:

  • Du hast noch ein Kind in dir, das offen, neugierig und verspielt ist
  • Du kannst dich enorm für eine Sache begeistern, die dir wichtig ist
  • Du kannst eine unbändige Leidenschaft entwickeln
  • Du hast den Wunsch, dich weiterzuentwickeln und zu verbessern
  • Du bist wissbegierig und möchtest neue Skills und Fähigkeiten lernen
  • Du möchtest in einer cooleren Welt leben und sie mitgestalten
  • Du bist entscheidungsfreudig und tatkräftig
  • Du lässt dich nicht so schnell unterkriegen
  • Du respawnst nach einer Niederlage und versuchst es noch einmal

Als Gamer verfügst du durch deine neugierige Aufgeschlossenheit und Unverwüstlichkeit bereits über das nötige Equip, um ein Leben nach deinen Spielregeln zu leben.

Du bist wie Clark Kent, der unter seinem Anzug ein Superhero-Cape versteckt. Du musst dir nur endlich den blöden Anzug runter reißen und deine Fähigkeiten auch im Real Life nutzen!

Welche Fähigkeiten das genau sind und wie du diese im Beruf und vor allem in der Selbständigkeit nutzen kannst, dabei helfe ich dir über meinen Youtube Channel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.